Der Prophet Daniel liest sich ganz anders, als die drei großen Propheten zuvor (Jeseja, Jeremia, Hesekiel). Daniel ist nicht nur viel kürzer, sondern auch viel leichter zu lesen … auch wenn wir hier natürlich auch einige schwierige Passagen finden.

Das Buch beginnt mit dem Fall Jerusalems und berichtet aus der Perspektive des babylonischen Königshauses. Dieses bedient sich einiger ausgesuchter junger Juden, die am Königshof dienen sollen. Unter ihnen sind auch vier fromme Männer, Daniel und seine drei Freunde.

Hier wird dann gleich davon berichtet, wie sie danach streben, sich nicht zu verunreinigen. Diese erste Krise findet seine Auflösung dadurch, dass Gott dafür sorgt, dass der oberste Kämmerer den Männer freundlich gesinnt ist und ihnen erlaubt, auf die vorgeschrieben Nahrung zu verzichten … und dadurch, dass die jungen Männer trotz ihrer „Rohkost-Diät“ besonders fit werden J.

Vor allem aber lesen wir hier davon, wie Gott die frommen jungen Männer mit Erkenntnis und Weisheit segnet – und Daniel die Gabe schenkt, Träume zu verstehen …  was dann nach und nach auch dem Herrscher in Babylon bekannt wurde.

  • Und so bereitet uns das erste Kapitel auf das vor, was dann noch kommen wird.

Wir sehen hier also, wie Gott diejenigen segnet, die Ihm-hingegeben leben.

  • Möge der Herr uns ebenso dazu motivieren, für Ihn zu leben und uns darin segnen!