In diesem Kapitel wird deutlich, dass Joel einen Hauptfokus hat. Er bereitet die Gläubigen auf den kommenden Tag des Herrn vor.

Die Heuschreckenplage war nur ein blasses Abbild des Schreckens, der an diesem Tag über die Erde kommen wird. Das sollte die Gläubigen aber nicht in Panikoder Fatalismus versetzen, sondern dazu bringen, dass sie sich dem Herrn zuwenden (2,12ff).

Letztendlich ist die Botschaft von Joel hoch aktuell. Der Tag des Gerichts wird kommen.

  • Viele Menschen sind diesbezüglich ignorant. Wir tun gut daran, sie darauf hinzuweisen und sie zu warnen … aber vor allem sollten wir sie dann dazu aufrufen sich dem HERRN zuzuwenden und eben verkünden, dass unser Gott „gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte“ ist.

Und so hat Joel letztendlich eine sehr evangelistische und für die Gläubigen tröstliche Botschaft – die aber natürlich völlig politisch inkorrekt ist, denn heute wird ja oftmals vehement abgelehnt, dass man Menschen vor dem kommenden Gericht warnen sollte.

Sehr hilfreich finde ich auch die Worte aus Vers 2,13 … hier wird deutlich, dass wahre Buße nichts mit Werken zu tun hat, sondern eine Sache des Herzens ist …Zerreißet eure Herzen und nicht eure Kleider und bekehret euch zu dem HERRN, eurem Gott!“

  • Und so bete ich für mich und uns alle „Herr, reinige mein Herz!“

Ab Vers 18 lesen wir dann davon, wie der HERR auf die Buße reagiert. Er rettet das Volk vor den Feinden, er heilt das Land und er selbst wendet sich wieder seinem Volk zu.

  • Das ist eine Botschaft voller Hoffnung.