Die sieben Sendschreiben sind sicher echte Briefe an die damaligen Gemeinden, die die jeweiligen Gemeindesituationen ansprachen.
Doch sie sind auch exemplarisch und damit wichtig für uns, denn sie zeigen uns, was Gott wichtig ist.

Gott will Gemeinden, die IHN lieben, für ihn brennen, falscher Lehre keinen Raum geben und konsequent in der Nachfolge leben.

Der Brief an die Gemeinde in Ephesus spricht zum Beispiel die Bedeutung der brennenden Liebe für Gott an. Das sollte uns alle herausfordern uns zu hinterfragen – persönlich und gemeinsam als Gemeinde:

  • Wie steht es mit unserer Liebe für Gott?
  • Brennen wir noch so, wie zu Beginn unseres Glaubenslebens?
  • Tun wir noch die „ersten Werke“ … wie konsequent strebe ich nach Reinheit in meinem Leben und nach guten Werken?

Smyrna ist dann eine beispielhafte Gemeinde … und da gilt es dann eben weiter dran und treu zu bleiben.

Pergamon ist ein Beispiel für eine Gemeinde, die wenig auf Theologie geachtet hat. Da wo Lehre schwach ist, kann sich Irrlehre ausbreiten. Deshalb sollten wir immer darauf bedacht sein, gute Lehre zu haben und so dafür zugerüstet zu sein falsche Lehre zu erkennen und dieser dann keinen Raum zu geben.

Thyatira ist dann ein Bild für eine Gemeinde, die außer Acht lässt, wie wir als Christen leben. Neben der Dogmatik ist Gott aber natürlich auch die Glaubenspraxis wichtig.

  • Die Schreiben fordern uns also in vielen Bereichen heraus.
  • Doch wir tun auch gut daran, die Worte der Ermutigung zu hören, die in diesen Schreiben stecken. Der Herr ist treu und mächtig. Er bewahrt die Seinen. Er wird die, die im Glauben an IHM festhalten und das Böse mit Gutem überwinden, eines Tages reich segnen!