In diesem ersten Pastoralbrief gibt der Apostel Paulus seinem jungen Weggefährten Timotheus Anweisungen für seinen Dienst in der Gemeinde in Ephesus.
Paulus beginnt dabei direkt mit der Ermahnung, sich nicht auf unnütze Diskussionen einzulassen, die von Irrlehrern verbreitet werden. Er hält dem entgegen, worum es im Glaubensleben stattdessen geht: „5 Die Hauptsumme aller Unterweisung aber ist Liebe aus reinem Herzen und aus gutem Gewissen und aus ungefärbtem Glauben.“
Die Irrlehrer waren dabei wohl eher auf bestimmten Riten und Gesetze fokussiert. Davor warnt Paulus. Gleichzeitig macht er aber auch deutlich, dass ein Verharren im Gesetzesbruch inkompatibel mit dem Glauben ist – denn wahre Liebe führt zu einem frommen Leben.
Paulus erklärt dann, dass Glaube und Liebe aber letztendlich eine Gnadengabe Gottes ist. Dabei ist er selber das beste Beispiel. Er durfte das Wort Gottes hören und erkennen, dass es wahr ist und so ruft er alle Menschen dazu auf: „15 Das ist gewisslich wahr und ein Wort, des Glaubens wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, die Sünder selig zu machen, unter denen ich der erste bin.“
-> Kannst Du Amen! dazu sagen?
Am Ende des Kapitels scheut sich Paulus nicht, die Irrlehrer namentlich zu nennen und er betont, dass er Gemeindezucht geübt hat, damit diese zurückgewonnen werden mögen.