Mit Ahas kommt ein wirklich schlechter König auf den Thron Judas. Es ist bezeichnend, wie sein Fehlverhalten beschrieben wird …’wandelte auf dem Wege der Könige von Israel‘.
Es kommt wiederum zum Krieg zwischen Juda und Israel, das sich mit Aram (Syrien) verbündet. Ahas ruft Assyrien zur Hilfe, was letztendlich verehrende Folgen für Juda und vor allem für Israel hat. Juda gibt sich den heidnischen Göttern hin. Fast noch schockierender, als die Untreue von König Ahas ist der Umstand, dass der Priester Uria tut, was der König will, anstatt dem HERRN zu dienen.
- Diese Gefahr kennen wir. Wenn sich die Kirche der Welt anpasst, anstatt sich ständig durch Gottes Wort formen und korrigieren zu lassen, verliert sie ihren Anspruch, Gottes Kirche zu sein.
Deshalb sollten auch wir sowohl individuell wie auch gemeinsam immer wieder unseren (tagtäglichen) Gottesdienst auf den Prüfstand stellen.
In Kapitel 17 zeigen sich die Konsequenzen, die Ahas‘ Ruf nach Assyrien für Israel hat. Assyrien besiegt Israel (Samaria) und sorgt für die Vermischung Israels mit anderen Völkern. Die Verse 7-23 machen deutlich, dass das Gottes Strafe und Verwerfung ist.
Die Verse 18, 21, 23 werfen die Frage auf, ob Israel wirklich nur vorübergehend verworfen wurde? Der hier zitierte Bund war ja an Bedingungen geknüpft und der bedingungslose Bund mit Abraham bezieht sich ja laut Galater 3 letztendlich auf den einen Nachkommen und allen, die „in ihm“ sind. Dieser Nachkomme kommt dabei aus dem Hause Juda (wie ja auch im 1. Mose 49 angekündigt). Von daher darf zumindest hinterfragt werden, ob z.B. Hesekiel 37 nicht evtl eine andere Vereinigung im Blick hat, als die von Süd- und Nordreich. Endgültig werden wir das aber sicher erst dann wissen, wenn die Endzeit gekommen ist … Und dann interessiert uns das wahrscheinlich kaum noch.
- Festzuhalten bleibt: beharrlicher Ungehorsam und Missachtung Gottes führt ins Verderben.
- Ich preise den Herrn für Seine Gnade, dass ER mir ein Herz geschenkt hat, das IHM gefallen will und, dass ER mich versiegelt hat mit Seinem Heiligen Geist – so dass ich trotz meiner immer noch recht präsenten Sündennatur bei ihm sicher geborgen sein darf.