Wenngleich Elia im Rest der Bibel natürlich viel prominenter ist als sein Nachfolger Elisa, so wird hier doch deutlich mehr von Elisa berichtet. Dabei sind die Dinge, die er tut, sehr ähnlich zu denen, die Elia vorher getan hat.
Wir sehen in Elisa einen Mann voller Barmherzigkeit, der mit Gottes Hilfe große Wunder tut und dabei den Notleidenden Gutes tut. Dabei agiert er sehr Jesus-ähnlich, in dem Nahrung vermehrt ein totes Kind auferweckt.
- Für uns stellt sich da die Frage, ob wir Jesus selbst zutrauen, dass ER auch heute noch solche Macht hat oder ob wir da ganz rational Wunder nur noch theoretisch für möglich halten.
Zu Beginn des 2. Petrusbriefs lenkt Petrus den Blick seiner Leser sowohl auf das, was Gott für uns getan hat (V.3), wie auch auf die Zukunft (V.4). Auf dieser Basis ermutigt Er sie zu einem Leben im Vertrauen auf und Gehorsam gegenüber Gott.
Petrus macht immer wieder deutlich, dass wir das nicht aus eigener Kraft tun müssen, sondern von Gott dazu befähigt sind. „Alles, was zum Leben und zur Frömmigkeit dient, hat uns seine göttliche Kraft geschenkt durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch seine Herrlichkeit und Kraft.“ (Vers 3)
Dabei wird dann gleich deutlich, dass die Erkenntnis Gottes nicht statisch ist, sondern etwas, das uns zwar einerseits von Gott geschenkt wird aber eben auch etwas, um das wir uns fortlaufend bemühen müssen. Die Erkenntnis ist dabei aber nicht das Endziel, sondern Mittel zum Zweck. Erkenntnis sollte den Glauben stärken und zur Frömmigkeit und Liebe führen. Und so kommt man dann wohlbehalten zu Jesus.
Ab Vers 16 stärkt Petrus das Vertrauen der Leser seines Briefs in sein eigenes Zeugnis dadurch, dass er betont, dass er als Augenzeuge der Verklärung Jesu und Ohrenzeuge des Zeugnisses vom Himmel darum weiß, dass die Schriften der Bibel noch zuverlässigere Zeugnisse sind, denn sie sind nicht subjektive Erfahrungen, die interpretiert werden müssen, sondern von Gott eingegebene Worte an uns Menschen.
Am Ende des Kapitels lehrt uns Petrus etwas zur Inspirationslehre: „21 Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet.“
- Ich hoffe, dass wir die Bibel so lesen!
- Es ist Gottes Wort – nicht einfach Menschenwort. Gott bedient sich der menschlichen Worte, die er hervorgebracht hat durch die Menschen, die er dazu inspiriert hat. Dass er dabei auch deren Worte bis ins letzte inspiriert hat, sehen wir z.B. in 1. Thess 2,13; 2. Tim 3,16f oder auch in Mt 5,18.