2 Samuel 15

Nachdem es in Kapitel 14 noch so aussah, als gäbe es ein happy End in der Beziehung zwischen David & Absalom, zeigt sich nun, dass das nicht so ist. Absalom agiert kühl berechnend. Er strebt nach Zuneigung und gewinnt so das Volk für sich und wiegelt es gegen seinen Vater auf.

Das Ringen um die Gunst von Menschen und ggf eben auch darum, besser dazustehen, als andere, ich sicher auch vielen von uns nicht ganz fremd. Doch sollten wir dabei bedenken, dass alle Täuschungen und falschen Versprechungen eines Tages offenbar werden.

Hier sehen wir, wie sich das Volk für eine Weile hinter Absalom stellt, so dass David fliehen muss. Aber auf Dauer führt auch diese sündige Handlung nicht zum Erfolg.

  • David erweist dabei seinen festen Glauben an den allmächtigen Gott: „Werde ich Gnade finden vor dem HERRN, so wird er mich zurückbringen, daß ich sie und ihre Stätte wiedersehe. 26 Spricht er aber: Ich habe kein Wohlgefallen an dir – siehe, hier bin ich. Er mach’s mit mir, wie es ihm wohlgefällt.“ (2 Samuel 15,25f)
  • Möge der Herr uns einen solchen festen Glauben schenken!

 

1 Thessalonicher 3

Paulus war klar, dass die Thessalonicher Ermutigung brauchten und an die gute Lehre erinnert werden mussten. Da er selber nicht kommen konnte, hatte er seinen Mitarbeiter Timotheus geschickt. Nach seiner Rückkehr konnte Timotheus Paulus viel Gutes berichten. Paulus schreibt den Thessalonichern voller Dankbarkeit und erklärt, wie sehr ihn das getröstet und ermutigt hat.

Diesen Trost und diese Ermutigung hat er wohl auch deshalb nötig, weil er für seinen Glauben Leid erlebt – genauso wie auch die Thessalonicher. Diese Bedrängnis ist etwas, womit alle Christen rechnen müssen. In Kapitel 2 hatte Paulus schon erwähnt, dass dies sowohl unter Juden, wie auch unter Heiden so ist. Und hier schreibt er nun erst von der Bedrängnis der Thessalonicher (3,4) und dann von seiner eigenen (3,7). Das Wort Bedrängnis ist übrigens das griechische Wort, das manchmal auch als Trübsal übersetzt wird. Diese wird ja auch in der Offenbarung erwähnt als etwas, das kommen muss, bevor der Herr wiederkommt und sein Reich endgültig aufrichtet.

  • Auch wie erleben also schon Trübsal – auch wenn es sicher so ist, dass die Trübsal noch schwerer wird und wir Christen noch so manches Leid erwarten und erdulden müssen.
  • Aber angefangen hat die Trübsal ganz offensichtlich schon zur Zeit des Apostels Paulus.

Wie dem auch sei – Paulus preist Gott für die Thessalonicher, die offensichtlich trotz aller Not weiter konsequent im Glauben leben. Und er bittet für sie, dass sie weiter im Glauben und in der Liebe wachsen.

  • Das ist ein gutes Gebet, dass sicher auch wir alle gebrauchen können.