In Kapitel 20 sehen wir, dass auf den Aufstand Absaloms ein weiterer Aufstand folgt. Bei Schebas Aufstand agiert David nicht zurückhaltend, sondern kompromisslos. Das hat sicher damit zu tun, dass Scheba weder von Gott eingesetzt ist (wie Saul), noch ein Sohn Davids (wie Absalom).
David beruft den ehemaligen Heerführer Absaloms, Amasa, damit dieser sich der Situation annimmt. Doch dieser zögert und Joab ergreift die Initiative. Joab kennt keine Gnade und nutzt die Gelegenheit um nach der Tötung Absalons nun auch dessen Heerführer aus dem Weg zu räumen. Danach wird dann der Aufstand niedergeschlagen. David scheint diese Tat zu akzeptieren, denn Joab wird als Heerführer bestätigt.
- Letztendlich sehen wir hier, wie kompromisslos gegen alles vorgegangen wird, was gegen Gott und seinen gesalbten steht.
- Wir kämpfen mit anderen Waffen, aber auch wir sollten z.B. gegen Sünde kompromisslos vorgehen und auf Gottes Ehre bedacht sein.
Dem Aufruf zum Gebet in Vers 1 möchte ich mich gerne anschließen. Bitte betet, dass das Wort Gottes laufe und gepriesen werde. Das sollten wir für unsere Gemeinde beten und darüber hinaus auch ganz allgemein.
- Paulus bittet auch um Gebet zum Schutz vor bösen Menschen, die den Glauben und den Prediger ablehnen.
- Gleichzeitig weiß Paulus um den Beistand seines ewig treuen Herrn.
Dann wird es persönlicher und Paulus kommt direkt auf die Thessalonicher zu sprechen. Er erklärt ihnen, dass er auf ihren Gehorsam vertraut und betet dafür, dass ihre Herzen auf Gott hin ausgerichtet seien. Das ist die beste Basis für Gehorsam, denn wer auf Gott vertraut und ihn liebt, der tut dann auch das, was er fordert.
Ab Vers 6 kommt dann eine Warnung vor Manchen in der Gemeinde, die falsch leben. Hier ist Rückzug angesagt. Der Hintergrund für diese Warnung ist eventuelle eine Überinterpretation seines 1. Briefs. In der Gemeinde haben eventuell Leute aufgehört zu arbeiten und überhaupt treu weiter zu leben, da sie eine extreme Naherwartung der Wiederkunft des Herrn hatten.
- Ich finde es interessant, dass eine Überauslegung seiner Aussagen zur Eschatologie also wohl auch schon damals ein Problem war.
Paulus korrigiert hier die Missverständnisse und betont, dass unser Warten immer ein aktives Warten sein soll, da wir nicht wissen, wann genau der Herr wiederkommt.
- Passives Verhalten und womöglich auch noch Zügellosigkeit sollten in Gemeinden nicht vorkommen.
Und da, wo (angebliche) Christen doch so leben und womöglich auch noch Irrlehren verbreiten, ist Gemeindezucht gefragt. Auch dazu findet Paulus hier klare Worte (Vers 14)
Der Brief endet dann recht plötzlich – aber mit einem sehr schönen Segensgebet: „16 Er aber, der Herr des Friedens, gebe euch Frieden allezeit und auf alle Weise. Der Herr sei mit euch allen! 17 Der Gruß mit meiner, des Paulus, Hand. Das ist das Zeichen in allen Briefen; so schreibe ich. 18 Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen!“