Die Opfer aus 3. Mose haben alle einen klaren Bezug zum Evangelium. Von daher können sie für uns sehr lehrreich sein.

Beim Brandopfer sehen wir vor allem den Aspekt, dass es ein sehr wertvolles stellvertretendes Sühneopfer ist – und doch ist es nicht so kostbar wie der, den es uns hier andeutet. Dieses Opfer mag jemandem erscheinen, wie eine riesen Verschwendung. Das beste Fleisch wird einfach verbrannt.

  • Doch das ist keine Verschwendung ist, sondern der perfekte Plan Gottes. Dabei weist uns das Brandopfer auf ein noch viel größeres stellvertretendes Opfer hin, das uns wirklich retten kann. Und dieses Opfer hat Gott selbst gebracht!

Das Speisopfer in Kapitel 2 zeigt uns vor allem die Heiligkeit Gottes und die Notwendigkeit des sehr sorgfältigen Beachtens dessen, was Gott von uns will.

In Kapitel 3 lesen wir vom Dankopfer. Da es sich beim Dankopfer um ein Mahl handelt, dass im Abendmahl seine Erfüllung findet, hat das auch für uns heute eine gewisse Relevanz.
Das Sündopfer, das in Kapitel 4 beschrieben wird, bezog sich primär auf unbeabsichtigt begangene Sünden gegen Gott.

Dabei wird deutlich, dass auch unabsichtliche Sünde immer noch ernst ist und Sühnung braucht. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

  • Deswegen sollten wir uns darum bemühen zu wissen, was Gott gefällt und was Sünde ist.