Nachdem im letzten Kapitel erklärt wurde, wie Gott selbst das Volk durch die Wolken- und Feuersäule geleitet hat, lesen wir nun davon, wie das auch durch die Trompeten geschehen soll.

Und dann beginnt die Wüstenwanderung. Die Zeit der Vorbereitung ist vorüber und nun wird zum Marsch geblasen. Rückblickend ist es interessant, wie Gott die frisch Geretteten erst einmal instruiert, bevor sie ihren Marsch beginnen. Das sollte uns zu denken geben.

  • Wenn wir erleben, dass Menschen zum Glauben kommen, sollten wir uns auch darum bemühen, sie möglichst schnell fit zu machen, für den nun beginnenden Weg mit Gott in Richtung Ewigkeit. Ich bin davon überzeugt, dass viele Nöte von Christen und in der Gemeinde damit zu tun haben, dass frisch-Bekehrte oftmals nicht wirklich mit guter Lehre zugerüstet werden.

In mitten des Berichts vom Aufbruch kommt ab Vers 29 der Einschub bzgl Hobab. Mose bittet diesen Midianiter dabei zu bleiben, weil er besondere Kenntnisse hat. Hobab scheint gläubig zu sein – gehört aber eben (noch) nicht zu Gottes Volk. Wir sehen hier (wie auch an anderen Stellen), dass Gott immer wieder auch „Heiden“ gebraucht und seinem Volk hinzutut. Das mag schon ein Schatten darauf sein, dass eines Tages ja ohnehin Menschen aus allen Völkern zu Gottes Volk gehören werden.