Kaum hat sich das Volk Israel auf den Weg zum gelobten Land gemacht, beginnt es auch schon zu klagen. Gott straft diese Einstellung durch ein Feuer. In ihrer Not ruft das Volk zu Mose, der für das Volk vor dem Herrn eintritt und damit eine Mittler-Rolle ähnlich der des Christus einnimmt.
Dann lesen wir, wie Fremde, die mit Israel unterwegs sind, das Volk wieder vom guten Weg abbringen.
- Das ist ein ziemlich klares Beispiel dafür, was geschehen kann, wenn Ungläubige inmitten der Gläubigen leben. Sie fördern nicht den Gehorsam und die Treue zu Gott. Aber natürlich entlässt das die Gläubigen nicht aus ihrer Verantwortung.
Es ist schon erstaunlich, wie schnell diese wieder klagen. Noch erstaunlicher ist es, dass Gott dieses Mal darauf eingeht … und das, obwohl Mose dieses Mal nicht für das Volk eintritt, sondern selber gegen Gott klagt.
Der Herr erhört beide Klagen. Das Volk bekommt Fleisch, bis es ihnen aus den Ohren raushängt und Mose bekommt Unterstützung. Das ist schon fast ein kleines Pfingsten. Gottes Geist erfüllt auch noch 70 Andere. Und Mose sagt etwas, dass ich dann an Pfingsten erfüllen sollte: „Wollte Gott, daß alle im Volk des HERRN Propheten wären und der HERR seinen Geist über sie kommen ließe!“
- In diesem Kapitel sehen wir also unseren geduldigen Gott, der uns in seiner Gnade nicht immer das gibt, was wir verdient hätten, sondern uns immer wieder reich beschenkt!