Zu Beginn von Kapitel 20 lesen wir vom Tod der Schwester des Mose, Miriam.

Dann folgt das, was wir immer wieder sehen mussten. Schon wieder beschweren sich die Menschen und schon wieder behaupten sie, dass es ihnen in Ägypten besser ging. Und vor allem sehen wir wiederum, wie geduldig der HERR mit dem ewig klagenden Volk ist. Er versorgt sie mal wieder in seiner großen Barmherzigkeit, indem er Mose erklärt, was er tun soll.

  • Letztendlich wissen wir nicht, warum Gott immer mal wieder Gnade vor Recht ergehen lässt und wir eben neben vielen Gerichtsworten auch immer wieder Gottes Gnade und Barmherzigkeit vor Augen geführt bekommen.

Dieses Mal verliert Mose die Kontrolle und bringt sich so (samt Aaron) um das Vorrecht in das gelobte Land einzuziehen. Ihr Vergehen wirkt eher harmlos im Vergleich zu all den Sünden, von denen schon berichtet wurde.

  • Aber wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott, der die Herzen kennt, völlig gerecht urteilt – auch wenn wir das nicht immer so begreifen können oder wollen.

Ab Vers 14 sehen wir, dass die Bruderliebe zwischen Jakob und Esau nun ihr endgültiges Ende gefunden hat. Die Nachkommen Esaus, die Edomiter, stellen sich gegen Israel und werden dafür letztendlich von Gott bestraft, wie der Prophet Obadja später verkündigen wird.

In den letzten Versen lesen wir dann den Bericht vom Tod Aarons. Gott sorgt für geordnete Verhältnisse und Eleasar übernimmt die Rolle seines Vaters Aaron. Aaron stirbt als Konsequenz für seinen Ungehorsam – aber er stirbt ehrenvoll, als ein Mann, der seinem Tod wissentlich und würdevoll entgegen schreitet – und das sicher vor allem deshalb, weil er weiß, dass der HERR ihn annehmen wird.