Die Einleitung macht ganz deutlich, dass dieses Buch die Worte des Mose wiedergeben, die er kurz vor der Jordan-Überquerung Israels (und vor seinem Tod, denn er durfte ja nicht mitgehen) zum Volk sprach. Ab Vers 6 lesen wir vom Land. Hier ist die Verheißung Gottes in Blick. Ab Vers 9 wird dabei deutlich, dass Gott bereits die Verheißung bzgl des großen Volks erfüllt hat.

Und dann beginnt ein langer Rückblick auf die Geschehnisse aus dem 4 Mose. Mose lehrt die nächste Generation nicht nur, was in den letzten 40 Jahren passiert ist, sondern betont dabei ganz eindrücklich, das Wirken und Reden Gottes!

  • Hier sehen wir den souveränen, allmächtigen Gott. Und wir sehen die treulosen / kleingläubigen Israeliten.
  • Das ist also nicht nur Nacherzählung, sondern hat einen pädagogischen Aspekt. Wir sollten aus der Geschichte lernen, dass Unglaube gefährlich ist.

Israel lernt dies und handelt dieses Mal klüger und kommt so in das verheißene Land.

  • Wir sollen von Israel lernen, so dass wir eines Tages in die Gegenwart Gottes einziehen können (siehe 1. Kor 10).

In Kapitel 3 steht die Versorgung Gottes in allen Kämpfen im Zentrum. Das macht Mut für die Landnahem!

  • Auch wir tun gut daran, immer mal wieder auf das zurückzublicken, was Gott in der Geschichte und in unserem Leben so getan hat. Das stärkt unseren Glauben!

Die letzten Verse (23-29) sind sehr persönlich. Mose berichtet von seinem Bitten, in das gelobte Land einziehen zu dürfen und davon, wie Gott es ihm verwehrt. Vers 28 ist besonders interessant – Gott ruft Mose dazu auf, Josua zu gebieten, getrost und unverzagt zu sein. Im Josua 1 wird dann ja davon berichtet, wie Gott Josua das selbst noch mehrmals sagt.

  • Genau das ist es, was wir auch immer mal wieder brauchen.
  • Und das sollten wir auch für unsere Geschwister tun.