In Kapitel 16 folgen dann die Anordnungen zu den drei großen Festen. Die Anordnung zur Passa-Feier innerhalb der von Gott erwählten Stadt erklärt warum Jesus das Mahl nicht (wie sonst die Abendessen) in Betanien feierte, sondern einen Raum in Jerusalem brauchte.
In 16,18-20 wird deutlich, dass Gott Zucht und Ordnung will. Deshalb setzt er selbst Richter und Amtleute ein. Ob es sich dabei um die Richter handelte, die dann im gleichnamigen Buch wirklich als Leiter & Retter agierten, ist nicht völlig klar.
In 16,21 beginnt dann eigentlich ein neuer Abschnitt, indem es um Gesetze und Strafen geht. Hier sieht man mal wieder, dass die Kapitel- und Verseinteilungen nicht Gottes Werk sind. Gerade das kann eine hilfreiche Erinnerung für uns sein, Kapiteleinteilungen in der Bibel nie zu wichtig zu nehmen und bei der Betrachtung eines Kapitels den Kontext nie aus den Augen zu verlieren.
Ab 17,14 kommt nun die Anweisung für einen guten König. Davon hatte Israel sehr wenige und letztendlich kann man nur dafür beten, dass immer mehr Juden erkennen, dass es nur einen wirklichen guten König gab und gibt, Jesus Christus! Vor allem aber sehen wir hier, dass Gott Israel ankündigt, dass sie einen König haben werden und auch dürfen. Aber es kommt eben darauf an, den richtigen Mann zum König zu machen. Bei den Anweisungen (keine vielen Frauen) muss ich unweigerlich an Salomo denken, der auf ganzer Linie versagt hat … kein Wunder also, dass das Reich daran kaputtging.
In Kapitel 18 kommen dann – nach einer Wiederholung bzgl der Leviten – wichtige Hinweise auf Propheten. Zum einen wird der eine Prophet (einer wie Mose) versprochen, der dann scheinbar Josua ist, aber wirklich in Jesus kommt. Zum anderen wird sehr drastisch vor falschen Propheten gewarnt.
- Diese treten bis heute auf … deswegen sollten wir immer wachsam sein.
In Kapitel 19 sehen wir dann nochmal, dass Gott für Recht und Ordnung sorgt und vor allem für die Erhaltung des Friedens. Wir haben einen gnädigen, Frieden-stiftenden Gott. Lob & Preis sei ihm dafür!