In Kapitel 24 geht es um die Ehe. Zu Beginn gibt es eine Notordnung für die Scheidung bzw das Wiederheiraten nach einer ersten Ehe
24,5 ist ein Lieblingsvers von mir! Da ich beruflich immer viel unterwegs war und während unserer Verlobungszeit wöchentlich zwischen Sacarmento und Washington, DC gependelt bin, hat Sarah mir damals diesen Vers mitgeben wollen … aber versehentlich 5 Mose 25,4, statt 24,5 notiert. Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, wie verwirrt ich war, als ich den Vers nachlas :).
In den Versen 6-22 sehen wir Gottes Barmherzigkeit, die sich eben gerade auch in Seinen Gesetzen offenbart. V.16 ist ein, wie ich finde, wichtiger Vers, da hier deutlich wird, dass wir trotz aller gesellschaftlicher und familiärer Verantwortung letztendlich jeder individuell vor Gott verantwortlich sind.
In Kapitel 25 folgen verschiedene weitere Gesetzen. Die Verse 5-10 geben die Gesetze, die wohl schon zuvor so gelebt worden (siehe Tamar in 1 Mose 38). Und später spielt das dann eine wichtige Rolle für Ruth, die so zur Vorfahrin von Jesus wurde.
Die Verse 17-19 zeigen, dass Gott die ungesühnte Sünde nicht vergisst und verlangt, dass auch wir Gerechtigkeit herstellen – auch wenn das nicht immer sofort geht und auch wenn das Beispiel hier für uns eher krass klingt.
Kapitel 26 gibt uns einen Rückblick auf Gottes Geschichte mit dem Volk Israel. Aus Dank soll Israel dem Herrn den Zehnten bringen.
Am Ende des Kapitels kommt die bedinge Bundeszusage. Das Problem ist, dass Israel an den Bedingungen gescheitert ist.
- Doch wir dürfen wissen, dass Jesus den Bund komplett erfüllt hat und uns auf dieser Weise den Neuen Bund anbieten kann.
Zu Beginn von Kapitel 27 sagt Gott den Israeliten, dass sie sichtbare Erinnerungshilfen haben sollen. So haben wir zum einen eben das Abendmahl und ggf die Taufe – aber ich denke, dass uns das auch zeigt, dass z.B. ein Kreuz oder eine sehr sichtbar im Regal stehende Bibel hilfreich sein können, sich immer wieder an Gott „zu erinnern“. Natürlich müssen wir bedenken, dass wir diese Dinge niemals anbeten sollen, aber deshalb müssen diese Dinge nicht zwingend schlecht sein, wie in bestimmten theologischen Kreisen scheinbar unterstellt wird.
Dann beginnen in V.11 Fluchworte. Israel ist da überaus optimistisch. Wir wissen, dass diese Flüche sie und uns alle treffen müssten. Doch Jesus kam, um den Fluch für uns zu tragen.