Im 4. Kapitel setzt Amos seine Anklagen gegen Israel fort. Die „fetten Kühe von Bashan (bzw aus dem Berge Samarias)“ ist ein Wortspiel. Bashan war extrem fruchtbares Land und die Kühe dort fahren besonders fett. Israel wird damit verglichen. Es frisst sich fett, während die Armen hungern.
Dann folgen weitere Anklagen, die jeweils mit den Worten: „DENNOCH BEKEHRT IHR EUCH NICHT ZU MIR, spricht der HERR“ enden.
Israel hat sich so weit von Gott abgewandt, dass sie selbst in Notzeiten nicht einmal daran denken, sich Gott zuzuwenden und seine Hilfe zu suchen.
- Ich befürchte, dass das auch heute auf viele Menschen hier in unserem Land zutrifft.
- Selbst in Nöten fliehen die Menschen nicht zu Gott, weil sie Gott völlig ausgeblendet haben oder auch ein Gottesbild haben, dass nur einen Kuschelgott kennt. Leid ist dann der Beweis, dass es ihn nicht gibt.
- Dabei sollte uns gerade Leid in seine Arme treiben und wir sollten erkennen, dass er etwas mit unserem Leid zu tun hat.
- Möge der HERR es schenken, dass wir uns immer wieder von Gott hinterfragen lassen und uns immer wieder IHM zuwenden.
- Und lasst uns Menschen sein, die Andere auf Gott hinweisen und sie zur Umkehr rufen.