An manchen Stellen könnte man denken, dass das Paar hier schon recht intim wird.

Anderseits heißt es im Refrain des Briefs (zum ersten Mal in Kapitel 2, Vers 7) „Ich beschwöre euch, ihr Töchter Jerusalems, bei den Gazellen oder bei den Hinden auf dem Felde, dass ihr die Liebe nicht aufweckt und nicht stört, bis es ihr selbst gefällt.“

Daraus lässt sich schließen, dass die Zeit für den „Vollzug der Liebe“ eben noch nicht gekommen ist.

  • Was sich hier auf jeden Fall feststellen lässt ist, dass Sexualität sehr positiv dargestellt wird. Das ist ja auch logisch, denn es ist Gottes Erfindung. Wir dürfen wissen, dass Gott in seiner Liebe zu uns, uns Menschen Sexualität als etwas sehr Schönes für die Ehe geschenkt hat.
  • Gleichzeitig lässt sich hier auch erkennen, dass die Triebe kontrolliert werden müssen, denn alles (auch die Sexualität) hat seinen Platz und seine Zeit.

Das Buch Hoheslied zeigt uns das und lehrt uns damit, wie wir die gute Gabe Gottes so kontrollieren sollten, damit wir sie nicht zur Sünde missbrauchen.