Das Buch Josua beginnt mit einigen Worten, die Gott selbst an Josua richtet (v.1-9). Diese Worte waren sicher eine große und wichtige Ermutigung. Uns muss klar sein, dass Josua und das ganze Volk sicher verunsichert war, nachdem der jahrzehntelange Führer Mose gestorben war, ohne das Volk sicher ins versprochene Lan geführt zu haben.

Doch Gott selbst sagt Josua seine Gegenwart zu und ermutigt ihn „stark und mutig“ zu sein. Er erinnert ihn an seine Versprechen. Gleichzeitig ruft er Josua dazu auf, sein Wort Tag und Nacht zu erforschen, denn darin findet er Weisheit und Wegweisung.

  • Wenn wir bedenken, dass Gott das hier über (maximal) die 5 Mose-Bücher sagt, dann sollte uns das in zweifacher Weise herausfordern.
  1. Lesen wir die Mose-Bücher mit der Erwartungshaltung, dass sie uns Weisheit geben und helfen können, den guten Weg zu gehen?
  2. Studieren wir den Rest der Bibel eifrig, in dem dankbaren Wissen, dass der HERR uns noch viel mehr offenbart hat, wie damals dem Josua?

Auch die Zusagen an Josua sollten wir als Christen mit großer Dankbarkeit hören. Denn auch wir dürfen wissen, dass Gott bei uns ist in allen Dingen. Das bezieht sich sowohl bei Josua, wie auch bei uns natürlich v.a. auf die Dinge, die dem Willen Gottes entsprechen.

Ab Vers 10 folgen konkrete Anweisungen und die Zusage des Volkes, auf Josua als neuen Leiter zu hören. Die Zusage aus v.17 klingt etwas seltsam. Immerhin war das Volk dem Mose ja nicht gerade gehorsam. Nachdem das Volk Mose z.B. vor dem Geben der 10 Gebote die Treue geschworen hatte, vergingen ja nur wenige Tage und schon errichteten sie das goldene Kalb.

  • Aber natürlich ist es gut, auf seine Leiter zu hören, vor allem dann, wenn diese selber auf Gott hören. Darauf liegt auch heute noch Segen.