In diesem Kapitel finden wir viele Aussagen, die uns Matthäus aus der Bergpredigt überliefert. Eventuell ist dies hier ein Bericht von genau dieser Predigt – oder Jesus hat diese Lehren noch zu einer anderen Zeit gepredigt.

Die zwei großen Themen, die ich hier sehe sind: der weise Umgang mit Worten und der rechte Fokus im Leben. Diese beiden Themen hängen eng miteinander zusammen

Im ersten Teil des Kapitels geht es darum, dass alle Worte eines Tages bekannt gemacht werden. Deshalb ist es gut und richtig, seine Worte weise zu wählen. Ungutes Geschwätz wird genauso gerichtet werden, wie die Verleugnung des Herrn und vor allem des Heiligen Geistes. Wenn wir in rechter Gottesfurcht leben, werden wir nicht das sagen, was Menschen hören wollen und auch nicht aus Furcht vor Menschen schweigen.

  • Ich denke, dass wir alle diese Herausforderung immer wieder brauchen.
    • Ich habe schon viel gesagt, von dem ich nicht wollen würde, dass es von den Dächern gepredigt wird.
    • Und ich habe schon oft geschwiegen, wenn ich hätte den Herrn bezeugen sollen.

Eine Ursache dafür findet sich sicher darin, dass wir oft eben nicht den Herrn im Blick haben und sein Wiederkommen.

Wir sehen oftmals zu sehr auf das Irdische, machen und darüber Sorgen und suchen irdische Schätze, anstatt uns in das zu investieren, was ewigen Wert hat.

Jesus korrigiert hier dieses Denken und macht deutlich, dass ER jederzeit zurückkommen kann. In dieser Erwartung sollten wir leben. Dann werden unsere Worte, Sorgen und taten anders aussehen.

  • Möge der uns diesen Fokus jeden Tag neu geben, so dass unsere Worte, Gedanken und Werke IHM gefallen.