Die ersten 5 Verse sind ein hilfreiches Korrektiv gegen Aussagen, dass jede Katastrophe Gottes Strafe für bestimmte Sünden sei. Jesus betont hier die universelle Schuld aller Menschen und das uns allen drohende Gericht. Und er zeigt den einen Ausweg auf: Umkehr und Glaube!
- Ich bin mir sicher, dass eine solche Verkündigung im Sinne des allgemein drohenden Gerichts im Angesicht einer Katastrophe heute politisch inkorrekt wäre.
- Und doch ist es durchaus biblisch, Menschen zu verdeutlichen, dass uns ohne Umkehr etwas Schlimmeres droht, als selbst die größten Katastrophen auf Erden.
Ab Vers 6 sehen lehrt Jesus dann durch ein Gleichnis, dass die Zeit zur Buße und zum Fruchtbringen begrenzt ist. Eines Tages wird Gottes Geduld ein Ende haben und dann kommt das Gericht.
Schließlich sehen wir zwei kurze Berichte, in denen uns jeweils Menschen begegnen, die Jesus feindlich gesinnt gegenüber stehen (der Synagogenvorsteher in 13,10ff und Herodes in 13,31ff) ergänzt durch weitere Gleichnisse, durch die Jesus betont, dass nicht jeder beim Vater ankommen wird. Und genau das lässt ihn dann am Ende über Jerusalem klagen … da steht der Tempel und dort sollte man Gott kennen und anbeten und doch ist dort so viel Unglaube.
- Dieses Klagen Jesu über die Verlorenen finde ich immer wieder beeindruckend und ich wünsche mir, dass wir da auch immer mehr hin kommen … und dann aktiv werden um ihnen das Evangelium nahe zu bringen.