In Kapitel 5 demonstriert Jesus seine göttliche Autorität. Der Fischzug zeigt seine Autorität über die Natur und die zwei Heilungen zeigen seine Autorität über Krankheiten – und letztendlich eben auch seine Macht, Sünden zu vergeben. Und dann betont Jesus auch noch, dass er die Autorität hat, zu erklären, wozu Gott das Fasten gegeben hat und dass er so besonders ist, dass es jeden Grund gibt, in seiner Gegenwart zu feiern

Beim Fischzug erkennt Petrus, dass Jesus göttliche Macht hat, was ihn dazu bringt, seine eigene Sündhaftigkeit sehr klar zu erkennen und Gottesfurcht in ihm aufkommen lässt.

Doch Jesus spricht ihm Mut zu und erklärt dann auch gleich, was die neue Berufung des Petrus ist. Er wird ein Menschenfischer sein. Das Wort mag für unsere Ohren ungewöhnlich klingen. Doch letztendlich ist völlig klar, was Jesus damit meint.

Und in gewisser Weise ist das die Berufung aller Jesu Jünger, wie ich in der gestrigen Predigt zu Mt 28,18-20 versucht habe aufzuzeigen.

Auch bei den nächsten Berichten über Jesu Wunder liefert Luks immer auch den Bericht mit, was Jesus im Zusammenhang mit seinen Wundern lehrt.

  • Die Heilung des Gelähmten weist auf seine Macht hin, Sünden zu vergeben.
  • De Berufung des Levi zeigt, dass Jesus gekommen ist, um Sünder zur Buße zu rufen.
  • Und bei der Frage nach dem Fasten geht es Jesus letztendlich nicht um de Frage des Gesetzes, sondern darum, wer er ist.

Ich wünsche uns, dass auch wir immer über Wunder und die Dinge dieser Welt hinausschauen und vor allem davon begeistert sind, dass Gott in Jesus Christus gekommen ist, um Sünder zu retten!