Der Großteil von Kapitel 7 zeigt uns, dass es trotz des über allem stehenden Fazits (alles unter der Sonne ist letztendlich bedeutungslos) hier auf Erden Dinge gibt, die besser sind als andere. Es ist Weisheit, das zu erkennen und entsprechend zu leben.

Die Verse 20-22 haben mich besonders angesprochen, denn sie lehren eine grundlegende biblische Wahrheit und ziehen daraus eine Konsequenz, die sehr hilfreich ist: „Denn es ist kein Mensch so gerecht auf Erden, dass er nur Gutes tue und nicht sündige. 21 Nimm auch nicht zu Herzen alles, was man sagt, dass du nicht hören musst, wie dein Knecht dir flucht; 22 denn dein Herz weiß, dass du andern auch oftmals geflucht hast.“

Am Ende klingt dann das Grundproblem durch, nämlich die Sündhaftigkeit des Menschen und das trotzdem Gott den Menschen ursprünglich aufrichtig gemacht hat: „Schau, allein das hab ich gefunden: Gott hat den Menschen aufrichtig gemacht; aber sie suchen viele Künste.“