3,12-16: „12 Nicht, dass ich’s schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich’s wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin. 13 Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich’s ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, 14 und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus. 15 Wie viele nun von uns vollkommen sind, die lasst uns so gesinnt sein. Und solltet ihr in einem Stück anders denken, so wird euch Gott auch das offenbaren. 16 Nur, was wir schon erreicht haben, darin lasst uns auch leben.

Nachdem Paulus zuvor das große Ziel des Glaubens benannt hatte: „damit ich Christus gewinne 9 und in ihm gefunden werde,“ „10 Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden und so seinem Tode gleich gestaltet werden, 11 damit ich gelange zur Auferstehung von den Toten“, führt Paulus nun aus, wozu ihn diese Erkenntnis veranlasst. Er hat das Ziel fest im Blick und läuft diesem mit aller Kraft entgegen.

Die Begründung dafür, dass er diesem Ziel nachjagt, ist sein Ergriffen sein von Christus Jesus.

  • Ich wünsche mir für mich selbst und für uns alle, dass wir das immer wieder neu von uns sagen können … dass wir ergriffen sind von Jesus!
  • Das ist mein Gebet für mich und für uns alle.

Wer das große Ziel vor Augen hat, lebt sein Leben nicht im Rückblick und mit Wehmut über das, was mal war und nicht mehr ist, sondern er lebt im Hier und jetzt (Christus ist mein Leben) und mit einer klaren Ausrichtung (Sterben ist mein Gewinn).

Wer das Ziel vor Augen hat, richtet sich auch nicht im Hier und Jetzt bequem ein. Stattdessen ist das Leben geprägt von Sehnsucht und einem Ausstrecken nach dem, was uns erwartet.

  • Lasst uns so für Jesus leben und unser Leben vom Ende her führen … also auf das große Ziel hin ausrichten.