Nach den schlechten Königen aus Kapitel 21 lesen wir in Kapitel 22 von einem der besten Könige Judas – von König Josia. Er bringt das Haus des Herrn in Ordnung, er findet das Buch des Gesetzes und demütigt sich unter dem Wort. Das verhindert nicht mehr das Gericht über Juda, aber Josia bekommt die Zusage, dass er in Frieden sterben darf.

  • Hier sehen wir, dass Josia nicht das vermochte, was Jesus später tun könnte. Seine Treue reichte nicht aus, dass dadurch das ganze Volk gerettet würde.
  • Aber seine Buße und sein Glaube retten ihn.
  • Von daher sollte uns Josia ein Vorbild sein!

In Kapitel 23 lesen wir, dass Josia das Buch des Gesetzes öffentlich lesen lässt. Schließlich erneuert Josia den Bund mit Gott. Das Problem dabei ist aber eben immer wieder, dass die Menschen ihre Zusagen letztendlich nicht halten.

  • Das öffentliche Lesen von Gottes Wort war damals trotzdem revolutionär. Die Menschen hören Gottes Stimme!
  • Ich wünsche uns, dass wir so auch zuhören, wenn Gottes Wort gelesen wird.

Josia räumt dann noch weiter auf, macht dem Götzendienst ein Ende und erweist so seine Ernsthaftigkeit im Lobpreis Gottes, Das zeigt sich dann auch im Passamahl.

Und so kommt es zu dieser wunderbaren Bewertung des Königs Josia: „23:25  Seinesgleichen war vor ihm kein König gewesen, der so von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften sich zum HERRN bekehrte, ganz nach dem Gesetz des Mose, und nach ihm kam seinesgleichen nicht auf.“

Doch letztendlich kommt das alles zu spät. So lesen wir direkt danach die gerechten und doch tragischen Worte: „23:26-27   Doch kehrte sich der HERR nicht ab von dem Grimm seines großen Zorns, mit dem er über Juda erzürnt war um all der Ärgernisse willen, durch die ihn Manasse erzürnt hatte.  27 Und der HERR sprach: Ich will auch Juda von meinem Angesicht tun, wie ich Israel weggetan habe, und will diese Stadt verwerfen, die ich erwählt hatte, Jerusalem, und das Haus, von dem ich gesagt hatte: Mein Name soll dort sein.“

  • Doch – Gott sei Dank – war diese Verwerfung nur vorübergehend!

Schließlich lesen wir, dass König Josia im Krieg getötet wird. Und dann folgen wieder zwei schlechte Könige.

  • Wie gut, dass unser König ewig lebt!