In Kapitel 17 sehen wir, dass Davids Strategie aufgeht. Seine Helfer, die er bei Absalom belassen hat, verhindern, dass der kluge Rat Ahitofels umgesetzt wird. Das führt dazu, dass Ahitofel seinen Dienst per Selbstmord beendet.
Am Ende von Kapitel 17, ab Vers 24 wird dann auch deutlich, dass Davids gnädiges Verhalten ihm an vielen Orten Freunde verschafft hat, die ihn und seine Männer nun versorgen. Dies ist nur einer von mehreren Berichten davon, wie Menschen für David und seine Männer sorgen.
- Solche Dienste finden Gottes Anerkennung bis heute … denn wir lesen ja davon.
- Das sollte auch uns motivieren, immer wieder hilfsbereit zu sein, und das gute Werk des Herrn zu fördern, auch wenn wir dafür keinen Ruhm bekommen.
Wie schon bei den Aussagen zum Ende aller Dinge in Kapitel 4, geht es auch zu Beginn von Kapitel 5 wieder um die Wiederkehr des Herrn. Und wiederum geht es Paulus nicht darum, den Zeitpunkt (oder den Ablauf der Geschehnisse) des Endes zu erläutern, sondern er schreibt als Pastor, um die Gemeinde daran zu erinnern, dass der HERR bald wiederkommt. Das sollte uns dazu motivieren für IHN zu leben und IHN hoffnungsfroh zu erwarten.
Nach einem allgemeinen Aufruf zur Wachsamkeit folgen abschließende konkrete Ermahnungen an die Gemeinde zur Freude, zum Gebet und zur Dankbarkeit … alles im Hinblick auf Gottes Werk in unserem Leben und seinen Verheißungen für die Zukunft.
Auch das ist bedenkenswert. Neben dem Aufruf, sich um die Heiligung zu bemühen (Kap. 4, Vers 3) und den weiteren Imperativen in Kap. 5 v.a. ab Vers 12, lesen wir dann in Vers 23f die Bitte an Gott, der in allem wirkt „23 Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus. 24 Treu ist er, der euch ruft; er wird’s auch tun.“
- Wir müssen also nicht aus eigener Kraft nach diesen Dingen streben, sondern dürfen Gott um seine Hilfe bitten und darauf vertrauen, dass ER uns in allem beisteht.