2,14b-18: „Durch das Opfer seines Leibes 15 hat er abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen, damit er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen schaffe und Frieden mache 16 und die beiden versöhne mit Gott in einem Leib durch das Kreuz, indem er die Feindschaft tötete durch sich selbst. 17 Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren. 18 Denn durch ihn haben wir alle beide in einem Geist den Zugang zum Vater.“
Die Vereinigung von Juden und Heiden wird in diesem Abschnitt dann noch deutlicher formuliert. Dabei wird ganz deutlich, dass die Heiden nicht einfach Juden werden, sondern Juden und Heiden durch Christus nun zum Leib Christi werden.
Die Versöhnung, die durch Christus geschehen ist, betrifft dabei nicht nur das Miteinander von Juden und Heiden, sondern auch jeweils die Beziehung der nun gläubigen Juden und Heiden zu Gott. Diese Versöhnung basiert auf dem, was am Kreuz geschah. Ohne das Kreuz sind also Juden und Heiden nicht mit Gott versöhnt. In anderen Worten: alle Menschen müssen mit Gott versöhnt werden und wer mit Gott versöhnt ist, der ist auch versöhnt und integral verbunden mit allen anderen Christen.
- Und so sollte der Umstand, dass Gott uns durch das Kreuz Christi mit sich selbst versöhnt hat, auch unser Miteinander in der Gemeinde prägen.
- Was in Ephesus Juden und Heiden war, sind bei uns sicher andere Kategorien. Bei uns sind das Altersgruppen, Nationalitäten, sozio-ökonomische Dinge, Familienstand, Bildung und vieles mehr. All die Trennungen und Grenzen, die es in der Welt gibt, sollten in der Gemeinde überwunden werden.
Das Evangelium bringt Frieden!
- Ich wünsche uns und bete für uns, dass dieser Friede, unsere Herzen erfüllt und unsere Gemeinschaft prägt.