Ab Kapitel 4 geht es dann auch schon wieder bergab. Die eigentlichen Feinde des reinen Glaubens, wollen beim Tempelbau mitmachen. Diese Form einer Ökumene ohne echte Einheit im Glauben kann nur Schaden bringen. Genau das erkennen die Juden und berufen sich auch das Edikt, das Kyrus nur ihnen gegeben hat.

Dann zeigt sich, dass sie das richtig eingeschätzt hatten. Die angeblich so hilfsbereiten Widersacher gehen nun in offenen Widerstand über. Sie lassen sich diesen dann – nach dem Tod des Kyrus – durch dessen Nachfolger legitimieren.

Man könnte hier nun denken, dass der gute Plan Gottes zur Widerherstellung des rechten Gottesdienstes aufgehalten wurde. Für eine Zeit ist das natürlich auch so … aber wir dürfen wissen (und werden dann in den nächsten kapiteln auch sehen), dass sich Gott bei der Umsetzung seiner Pläne von niemandem aufhalten lässt.