Ab Vers 22 kommt Bericht über die Anklage der Schriftgelehrten, die behaupten, Jesus habe Seine Macht vom Satan. Jesus erklärt, dass dies eine absurde These ist – schließlich treibt er ja die Dämonen aus und kämpft damit gegen Satan. Zum anderen warnt er davor, bewusst das Wirken des Heiligen Geistes, durch den Jesus ja die Dämonen austreibt, zu leugnen.

  • Immer mal wieder haben Christen die Sorge, dass sie diese Sünde begangen haben könnten und deshalb nicht mehr auf Gottes Gnade hoffen können.
  • ABER diese Sünde begeht kein Christ, auch nicht aus Versehen oder aufgrund einer Versuchung. Es geht hier um ein bewusstes öffentliches Leugnen der Gottheit Jesu und eines bewusst falschen Zeugnisses über den heiligen Geist. Wer so denkt, der macht sich dann auch keine Sorgen, ob er ein Problem mit Gott haben könnte.
    Gerade deshalb ist diese eben eine Sünde, die kein Christ begehen wird.

Markus zeigt uns in diesem Kapitel noch etwas mehr, von der Autorität Jesu. Vor allem aber sehen wir hier, wie unterschiedlich Menschen auf Jesus reagieren. Einige stellen sich klar gegen, Andere folgen Ihm nach. Und wieder andere erkennen ihn noch nicht, als den, der er wirklich ist.

  • Früher oder später wird sich aber jeder positionieren müssen.
  • Möge der HERR es uns schenken, dass wir uns jeden Tag neu klar positionieren und dabei mit frohem Herzen auf Jesus vertrauen und Ihm treu nachfolgen.