Ab Vers 22 lesen wir, dass Jesus Macht über böse Geister hat. Der demütige Knecht ist eben auch der allmächtige Herr!

  • Viele Menschen lehnen beides ab. Mal sehen sie in Jesus einen Schwächling und mal einen anmaßenden Spinner. Doch Jesus betont, dass seine Taten deutlich machen, wer er wirklich ist. Seine Macht ist real und gegen die bösen Mächte gerichtet.
    Und so lässt er keine Neutralität zu: „Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut“.

Dann kommt ab Vers 31 die oft diskutierte Aussage zur Sünde wider den Heiligen Geist. Hier geht es darum, dass das Wirken des Geistes durch Jesus dem Teufel zugeordnet wird. Es ist also die krasseste Form der Missachtung des dreieinen Gottes!

Und so wie man Jesus an seinen Werken und Worten als den Sohn Gottes erkennen kann, kann man auch an den Werken und Worten von Menschen erkennen, zu wem sie gehören. Wer ein von Gott verändertes Herz hat, wird aus diesem Herzen heraus „Frucht“ bringen … und er wird Christus auch in Worten bezeugen. Worte allein, sind dabei wertlos. Wahrer Glaube offenbart sich immer auch in Werken und im Gehorsam gegenüber Gottes Wort.

Die Kritiker erkennen Jesus aber natürlich nicht. Und so fordern sie ein (weiteres) Zeichen. Doch Jesus gibt ihnen kein Zeichen. Das würde ohnehin nichts ändern, denn letztendlich ist Glaube nie eine Frage der Zeichen und Wunder. Da wo Unglaube herrscht, werden Menschen auch die Zeichen und Wunder verwerfen. Das eine Zeichen, das Jesus hier ankündigt ist das Zeichen des Jona, also seine Auferstehung. Interessant ist die Aussage zu Ninive und zur Königin vom Süden. Diese werden im Gericht Kronzeugen sein und das, obwohl sie Heiden waren und Feinde von Gottes Volk. Aber sie haben dann eben doch Gott erkannt.

  • Was wirklich nötig ist, ist weit mehr als nur die Austreibung böser Geister oder die Heilung von Krankheiten. Wir brauchen mehr als Befreiung. Wir brauchen neues Leben!