In diesem Psalm wird Gott als der souveräne Herr aller Dinge gelobt. Dabei steht zu Beginn des Psalms die Souveränität Gottes in der Erwählung Seines Volkes im Blickpunkt. Er hat sein Volk erwählt und er bewahrt die Seinen.
Und dann zeigt uns der Psalmist exemplarisch, wie Gott das in der Geschichte getan hat.
Beginnend mit der Verheißung, die Gott Abraham gegeben hat, zeichnet der Psalmist nach, wie Gott selbst böses Treiben von Menschen gebraucht hat, um Seinen ewigen Plan auszuführen.
Ab Vers 17 wird zum Beispiel gelehrt, dass das, was Josef erdulden musste, kein Versehen war, das Gott im Nachhinein korrigiert hat – es war alles Teil des großen Plans.
So hat er letztendlich sein Volk gerettet und dann hat er es wachsen lassen und dann hat er es in das gelobte Land zurückgebracht.

  • Wir tun gut daran alle Dinge, die in der Geschichte geschehen sind – und die wir erleben – so einzuordnen, dass wir erkennen, dass Gott in allem und durch alles wirkt.
    Nichts was geschieht, entzieht sich seiner Kontrolle Im Gegenteil, selbst das Böse wird von Gott instrumentalisiert und für Seine Zwecke genutzt.

So war das schon bei Josef und später mit Israel und so war es dann auch, als ER bösen Menschen gestattete, seinen einen geliebten Sohn zu verraten und zu töten.
Bei Gott ist nie etwas außer Kontrolle geraten.

  • Das sollte uns trösten und uns Zuversicht geben, wenn wir Situationen erleben, in denen alles schief zu laufen scheint.
  • Gott ist immer mittendrin und wird die Dinge so führen, dass denen, die Ihn lieben und nach seinem Ratschluss berufen sind, alle Dinge zum Besten dienen werden! (Röm 8,28)