Ganz ähnlich wie in Psalm 106 sehen wir auch hier die Treue und Barmherzigkeit Gottes und die Untreue der Menschen.
Dabei sehen wir hier neben geschichtlichen Rückblicken auch die Beschreibung von „alltäglichen Situationen“. Immer wieder finden sich Menschen in Not und immer wieder rufen sie dann in ihrer Not zum Herrn, der ihnen dann hilft.
Das Resultat davon sollte dann das sein, wozu der Psalm in seinem Echo immer wieder aufruft: „Die sollen dem Herrn danken für seine Güte / und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut.“

Doch wir Menschen sind oft viel zu undankbar. Wir vergessen das Gute, das wir erfahren. Wir erleben Segen von Gott, doch oftmals nehmen wir das gar nicht richtig wahr.
Und so wird Gott zu unserem Weihnachts- und Feuerwehrmann.

  • Wir denken, dass Er einfach dazu da ist, um Wünsche zu erfüllen und in Notsituationen schnell zur Hilfe zu kommen.

Doch er ist der Herr, dem Anbetung gebührt und dem wir mit unserem ganzen Leben dienen sollten.

  • Möge der Herr uns zu den Menschen machen, nach denen der Psalmist am Ende fragt: „Wer ist weise und behält dies? Der wird merken, wie viel Wohltaten der HERR erweist“