Dieser Psalm zeigt uns (ähnlich wie Psalm 1 und einige andere Psalmen) den Kontrast zwischen dem Gerechten und Gottesfürchtigen auf der einen Seite und den Gottlosen auf der anderen Seite.
Wenn wir den Psalm direkt auf uns hin anwenden, dann bekommen wir ein Problem. Denn wenn wir ehrlich sind, können wir uns nicht komplett als gottesfürchtig und gerecht bezeichnen. Denn von uns kann zum Beispiel wohl kaum sagen, „Vor schlimmer Kunde fürchtet er sich nicht; sein Herz hofft unverzagt auf den HERRN.“ (V.7)
- Deswegen tun wir gut daran diesen Psalm – wie überhaupt das ganze AT – zuerst danach zu hinterfragen, was diese Worte mit Christus zu tun haben.
- Dann werden wir erkennen, dass uns dieser Psalm unseren Herrn offenbart.
- Wenn wir aber durch Glauben zu IHM gehören, dann umkleidet uns seine Gerechtigkeit und dann können wir uns in die Kategorie des Gerechten einordnen, ohne dem Anspruch dieses Psalms in allen Dingen gerecht zu werden.
- Und dann dürfen wir uns mit Gottes Hilfe immer mehr verändern (lassen), so dass wir immer mehr so werden wie der, der uns in diesem Psalm als der Gerechte vorgestellt wird.