13,8-10: „8 Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. 9 Denn was da gesagt ist (2.Mose 20,13-17): »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst (3.Mose 19,18): »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« 10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.“
Paulus greift hier die Lehre Jesu auf, dass die Liebe zu Gott und unseren Mitmenschen das höchste Gebot und wirklich die Erfüllung des Gesetzes ist. In Kapitel 5 hatten wir schon gelesen, dass Gott uns zuerst geliebt und durch seinen Geist seine Liebe in uns ausgegossen hat. Und so sind wir nun als Christen – in Anbetracht der erfahrenen Barmherzigkeit & Gnade Gottes in der Lage, unsere Mitmenschen zu lieben. Der Versuch, das Gesetz zu halten – ohne Liebe – ist letztendlich zum Scheitern verurteilt. Aber wenn wir Gottes Liebe in uns tragen, werden wir tun, was Gott sagt und was gut für unsere Mitmenschen ist.
- Diese Verse klingen sehr schön … sind aber extrem herausfordernd.
- Ich bete für mich und für uns alle, dass wir in dieser Liebe weiter wachsen.