17 Ein gottloser Bote bringt ins Unglück; aber ein getreuer Bote bringt Hilfe. 18 Wer Zucht missachtet, hat Armut und Schande; wer sich gern zurechtweisen lässt, wird zu Ehren kommen. 19 Wenn kommt, was man begehrt, tut es dem Herzen wohl; aber das Böse meiden ist den Toren ein Gräuel. 20 Wer mit den Weisen umgeht, der wird weise; wer aber der Toren Geselle ist, der wird Unglück haben. 21 Unheil verfolgt die Sünder; aber den Gerechten wird mit Gutem vergolten. 22 Der Gute wird vererben auf Kindeskind; aber des Sünders Habe wird gespart für den Gerechten. 23 Es ist viel Speise in den Furchen der Armen; aber wo kein Recht ist, da ist Verderben. 24 Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn; wer ihn aber lieb hat, der züchtigt ihn beizeiten. 25 Der Gerechte kann essen, bis er satt ist; der Gottlosen Bauch aber leidet Mangel.“

Die Verse 18, 20 & 24 zeigen jeweils unterschiedliche Handlungsoptionen auf, die zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Hier wird deutlich, dass es gut und richtig ist, Züchtigung anzunehmen und auszuüben. Und es ist gut, sich zu denen zu halten, die weise sind.

-> Wir tun gut daran, dass sowohl in unseren Familien, wie auch in unserer Gemeinde klar zu erkennen. Da wo es keine Zucht / Züchtigung gibt, und alles irgendwie okay ist, wird es keinen Segen geben.

Die anderen Verse sind dann jeweils Zusagen an die Weisen, Gerechten und Guten bzw Warnungen an die Gottlosen, Bösen und Toren. Auch das sollte uns bereit dazu machen, uns züchtigen / erziehen zu lassen, so dass wir den Segen ererben. Und es sollte uns bereit dazu machen, einander in dieser Weise zu dienen, um so auf das Wohl der Anderen bedacht zu sein. Denn Züchtigung/Erziehung ist Ausdruck von Liebe.