16 Besser wenig mit der Furcht des HERRN als ein großer Schatz, bei dem Unruhe ist. 17 Besser ein Gericht Kraut mit Liebe als ein gemästeter Ochse mit Hass. 18 Ein zorniger Mann richtet Zank an; ein Geduldiger aber stillt den Streit. 19 Der Weg des Faulen ist wie eine Dornenhecke; aber der Weg der Rechtschaffenen ist wohlgebahnt. 20 Ein weiser Sohn erfreut den Vater; aber ein törichter Mensch verachtet seine Mutter. 21 Dem Toren ist die Torheit eine Freude; aber ein verständiger Mann bleibt auf dem rechten Wege. 22 Die Pläne werden zunichte, wo man nicht miteinander berät; wo aber viele Ratgeber sind, gelingen sie. 23 Es ist einem Mann eine Freude, wenn er richtig antwortet, und wie wohl tut ein Wort zur rechten Zeit! 24 Der Weg des Lebens führt den Klugen aufwärts, dass er meide die Tiefen des Todes. 25 Der HERR wird das Haus der Hoffärtigen einreißen; aber den Grenzstein der Witwe wird er schützen. 26 Die Anschläge des Argen sind dem HERRN ein Gräuel; aber rein sind vor ihm freundliche Reden. 27 Wer unrechtem Gewinn nachgeht, zerstört sein Haus; wer aber Bestechung hasst, der wird leben. 28 Das Herz des Gerechten bedenkt, was zu antworten ist; aber der Mund der Gottlosen schäumt Böses. 29 Der HERR ist ferne von den Gottlosen; aber der Gerechten Gebet erhört er. 30 Ein freundliches Antlitz erfreut das Herz; eine gute Botschaft labt das Gebein. 31 Das Ohr, das da hört auf heilsame Weisung, wird unter den Weisen wohnen. 32 Wer Zucht verwirft, der macht sich selbst zunichte; wer sich aber etwas sagen lässt, der wird klug. 33 Die Furcht des HERRN ist Zucht, die zur Weisheit führt, und ehe man zu Ehren kommt, muss man Demut lernen.“

In den Versen 16 & 17 lesen wir zwei Vergleiche, bei denen es darum geht, dass „mehr“ nicht immer mehr ist. Das „Wie“ ist hier wichtiger als das „was“. Konkret wird hier die Furcht des Herrn und Liebe erwähnt. Das sollten wir beides mehr anstreben, als maximalen Besitz.

Im weiteren Verlauf geht es mehrfach darum, dass wir uns etwas sagen lassen sollten (konkret V.32). Ratgeber sind gut (V.22) und Weisung und Zucht sind wertvoll (V.31f).

-> Wir tun gut daran Menschen zu sein, die gerne lernen und sich deshalb etwas sagen und sich auch mal korrigieren lassen.

Ein drittes Thema, das hier mehrfach angesprochen wird ist, dass böses Handeln letztendlich nicht zum Erfolg führen wird, während das Gute seinen Lohn finden wird. Das ist nicht immer unmittelbar der Fall, aber letztendlich wird der Herr alles Böse richten und diejenigen belohnen, die ihm vertrauen und deshalb Gutes tun.

In diesem Sinne wünsche ich uns ein Wochenende mit frohem Gehorsam in der Furcht des Herrn und voller Liebe.