Nachdem Hesekiel in Kapitel 6 gegen die „Berge“ Israels gesprochen hat, kommt nun Zum Land Israel zu sprechen.

Die ersten 9 Verse beschreiben das unmittelbar bevorstehende Gericht Gottes. Ab Vers 10 wird dann etwas distanzierter vom kommenden Tag des Herrn gesprochen. Dieser kam in einer ersten kleineren Form in der Form des Gerichts durch Babylon. Doch in Fülle steht dieser Tag erst noch bevor.

  • Zugleich dürfen wir wissen, dass wenn wir Jesus als unseren Retter und Herrn kennen, ER diesen Tag schon für uns erlitten hat und wir deshalb nichts mehr fürchten müssen!

In diesem Kapitel wird Hesekiel der Auftrag erteilt, gegen die „Berge“ Israels zu sprechen. Wahrscheinlich steht das auch symbolisch dafür, dass auf den Bergen oft Götzen angebetet wurden. Der Götzendienst spielt in diesem Kapitel auf jeden Fall eine große Rolle.

Nach den verheerenden Worten in den ersten 7 Versen ist ab Vers 8 aber auch zu hören, dass einige Israeliten überleben werden. Sie werden ihre Schuld erkennen und tief bereuen. Das ist Ausdruck der Gnade Gottes und ein Hoffnungsschimmer in diesen Gerichtsworten.

Ab Vers 11 lesen wir, dass Hesekiel seine Worte auch durch seine Körpersprache unterstreichen soll.

In allem will und wird der HERR sich als der eine wahre Herr offenbaren.

  • In diesen Wochen denken wir ja an verschiedene Götzen. Diese ringen um unsere Herzen und auch wir müssen immer wieder daran erinnert werden, wer alleine Gott ist!
  • Es ist Ausdruck der großen Barmherzigkeit Gottes, dass wir das ohne selber sein Gericht erleben zu müssen, erkennen durften.