Psalm 13 zeigt uns gleich drei Phasen unterschiedlicher Wahrnehmungen des ewig gleichen Gottes.

Zu Beginn lesen wir ein 4-faches recht verzweifelt klingendes „Wie lange?“. Auf das Klagen folgt ein konkretes Bitten um das Eingreifen Gottes.  Und schließlich lesen wir Worte voller Lobpreis, die darauf hindeuten, dass der Psalmist sich nun sicher ist, dass der HERR eingreifen wird.

Das ist ein wunderbares Gebet. Der Psalmist erlebt etwas, dass sicher schon viele ähnlich erlebt haben … Eine Leidenszeit, die unerträglich lang scheint. Doch wenn wir uns in dieser Zeit nicht von Gott abwenden, sondern uns IHM im Gebet zuwenden dürfen auch wir oft erleben, wie allein das schon unser Gottvertrauen stärkt. Gerade in der Hinwendung zu Gott finden wir neuen Mut. Aus Verzweiflung wird Zuversicht und diese bringt uns schließlich dazu, Gott zu danken.

  • Oft ist es einfach so, dass wir in schweren Zeiten verzweifelt um Hilfe rufen und eben nicht verstehen, warum Gott nicht eingreift. Doch je mehr wir auf IHN sehen, desto mehr wächst unser vertrauen, dass ER alles gut machen wird.
  • Diese Zuversicht wünsche ich uns allen!

Dieser Psalm beginnt mit einem Hilferuf zu Gott. Der Psalmist sieht, dass es nur noch sehr wenige Gläubige („Heilige“) gibt. Er bittet Gott darum, einzuschreiten und die Bösen zu richten. Ab Vers 6 spricht dann Gott selbst – ER will nun aufstehen und eingreifen und Hilfe schaffen.

  • Genau das hat Gott dann in der Person Jesu Christi getan. Er ist gekommen, um Hilfe zu bringen und Gerechtigkeit zu schaffen.

Einerseits tut Gott das durch Gericht … so wie es der Psalmist scheinbar erbittet. Und doch steht vor dem Gericht das Evangelium. Wenn wir also unser gottloses Land sehen, dann dürfen wir Gott darum bitten, einzugreifen. Er tut dies immer mal wieder in dem ER Menschen bekehrt. Ein probates Mittel gegen Gottlosigkeit ist eben nicht nur Gericht, sondern vor allem Erweckung.

  • Wir sollten uns um Erweckung bemühen (wenngleich das letztendlich nur Gott schenken kann) und gleichzeitig das kommende Gericht im Blick haben.

Vers 7 gibt uns einen Blick auf das Wort Gottes, durch das sowohl Erweckung, wie auch Gericht kommt. Gottes Wort wird hier in seiner ganzen Reinheit dargestellt. Es ist frei von Fehlern, absolut zuverlässig und glaubwürdig!

  • Dieses Wort sollten wir lesen, darüber sollten wir meditieren und wir sollten es weitersagen!
  • Durch Sein Wort rettet Gott und behütet Gott, darauf dürfen wir vertrauen!