Der Psalmist lobt den gütigen und treuen Gott. Er weiß um Gottes Beistand in seinem Leben und er weiß, dass Gott eines Tages von allen Völkern angebetet werden wird. Von daher geben die Verse 4-6 einen Blick in die Ewigkeit.

Gerade diese Erkenntnis stärkt die Zuversicht des Psalmisten weiter, dass der HERR im in jeder Not beistehen wird.

  • Der Blick auf Gott und das, was er bereits getan hat und was er für die Zukunft verheißen hat, wird uns immer wieder helfen, bestimmte Lebenssituationen gut zu meistern!
  • Von daher wünsche ich uns allen, dass das tägliche Lesen in der Bibel uns Kraft und Zuversicht gibt … jeden Tag neu.

Dieser Psalm konfrontiert uns mit Aussagen, die wir in Gottes Wort wahrscheinlich nicht unbedingt erwarten würden. Die Klage der Gefangenen Israeliten in Babel ist ja bis zu einem bestimmten Punkt noch nachvollziehbar … aber der Vergeltungstrieb, der am Ende durchklingt, ist dann doch schockierend. Und doch zeigt uns das etwas, das gut und richtig ist, nämlich den Zorn gegen alles Böse.

  • Ich preise Gott, dass ER durch Jesus Christus einen Weg geschaffen hat, dass der berechtigte Zorn Gottes nicht so über die Feinde Gottes kommen muss.
  • Und doch wissen wir, dass Gott diejenigen strafen wird, die keine Buße tun. Und das wird noch viel schlimmer sein als das, was wir in diesem Psalm lesen.

Von daher sind Gerichtsworte durchaus nachvollziehbar. Zugleich sollte unser erstes Bestreben immer das sein, dass selbst unsere schlimmsten Feinde zu Kindern Gottes werden.

Dieser Psalm zeigt uns die ewige Güte Gottes anhand seiner Schöpfung und seines gnädigen Handelns im Bezug auf Sein Volk.

  • Ich hoffe, dass wir alle diesen Psalm auch ganz persönlich fortschreiben könnten und eben auch Güte in unserem eigenen Leben erkennen.
  • Und ich wünsche uns, dass uns wir immer mal wieder die Zeit nehmen, um Gott dann auch zu Danken und Seine Güte zu preisen!

Nachdem in Psalm 134 zum Lobpreis aufgerufen wurde, erklingt dieser nun in diesem Psalm. Hier wird zuerst Gottes Charakter gepriesen – ER ist freundlich und lieblich.

Dann kommt Gottes Handeln in den Blick. Gott wird gepriesen als ein erwählender (v.4) Gott, der tut, was er will (v.6). Das wird dann im Rückblick auf die Geschichte Israels konkretisiert, bevor dann ab Vers 15 auch in den Blick kommt, dass alle anderen Götter Götzen sind, die nichts zu tun vermögen.

  • Und so endet der Psalm, wie er begonnen hat – mit dem Aufruf zum Lobpreis des Herrn.

Dieser Psalm beginnt mit einem wunderbaren Ruf zur Anbetung Gottes und Endet mit dem Zuspruch von Gottes Segen. Und tatsächlich ist es ja so, dass da wo Gott wahrhaft angebetet wird, sein Segen auch nahe ist.

  • Die Worte würden gut passen als Rahmen um einen Abend-Gottesdienst.

Die Anbetung geschieht hier mit erhobenen Händen. Das ist eine biblische Anbetungshaltung … genauso wie das sich vor Gott beugen, das auf die Knie gehen oder auch das auf dem Boden vor Gott liegen. Und wohl selbst das normale Gehen war okay bei den Psalmen, die auf dem Weg nach Jerusalem gesungen wurden.

Das heißt, dass erhobene Hände beim Lobpreis eben nicht nur eine Eigenart der Pfingstler sein sollte und andererseits das eben auch nicht die einzig richtige Haltung bei der Anbetung ist.

  • Was aber natürlich ohnehin viel wichtiger ist, ist die Herzenshaltung. Und so wünsche ich uns einen Tag, der zur Anbetung Gottes dient und an dem wir den Segen Gottes erfahren.

Dieser Psalm verdeutlicht, wie segensreich es ist, wenn Brüder einträchtig miteinander unterwegs sind. Historisch mag das Israel an die Brüder Abraham und Lot bzw Jakob und Esau erinnern, die jeweils getrennte Wege gingen, weil sie meinten, dass das Land nicht fruchtbar genug sei, damit beide Brüder (mit ihren Sippen) beieinanderbleiben könnten. Überhaupt lesen wir gerade im 1. Buch Mose über viele Brüder, die eben nicht friedlich miteinander lebten. Das war ja auch schon bei Kain & Abel so.

Der Psalmist gebraucht zwei für uns etwas seltsame Bilder, um den Segen von Einmütigkeit zu beschreiben.

  • Das Salböl, das in großer Menge über dem Kopf ausgegossen wird, würde mich ja eher stören … J aber natürlich war das ein Bild für reichen Segen.
  • Ähnlich ist es mit dem Tau, der eben dafür sorgte, dass das Land fruchtbar ist.

Was wir aber sicher leicht nachvollziehen können, ist der Segen eines harmonischen Miteinanders unter (Glaubens-)Brüdern(Geschwistern).

  • Diesen Segen empfinde ich aktuell sehr in unserer Gemeinde und ich bin sehr dankbar für ein doch weitestgehend recht liebevolles Miteinander.
  • Darauf sollten wir auch weiterhin bedacht sein … und dann dürfen wir wissen, dass dieses Bemühen auch Gottes Segen findet: „Denn dort verheißt der HERR den Segen
    und Leben bis in Ewigkeit.“ (Ps 133,3b)

Psalm 132 schaut zurück auf Davids Plan, dem Herrn ein Haus zu bauen, in dem ER dann angebetet werden sollte. Ab Vers 11 wird die Zusage hinsichtlich des Sohns Davids zitiert, oder wahrscheinlich richtiger, ab Vers 11 redet Gott in direkter Rede und wiederholt seine Zusagen und ergänzt sie weiter. Diese Worte waren für Israel von großer Bedeutung, da sie darum wussten, wie Salomo eben nicht treu geblieben war und das Reich danach einen rapiden Niedergang erlebt hatte.

Wir wissen heute, dass die großartigen Zusagen dieses Psalms in Christus erfüllt wurden. Er ist der verheißene Spross Davids.

  • Mich begeistert es immer wieder neu, dass Gott uns seine guten Pläne schon lange bevor er sie ausgeführt hat, so klar und deutlich verkündet hat.
  • Und ich bin so froh und dankbar, dass ER uns auch für unsere Zukunft Verheißungen gegeben hat, die ebenso fest stehen.
  • Das gibt mir eine große Ruhe und Zuversicht … und Vorfreude!

Dieser Psalm Davids klingt fast etwas anmaßend. Wer kann schon tatsächlich von sich selber sagen, dass er frei von Stolz ist? Und wer ist so vollkommen ruhig vor Gott wie ein Kind?

  • Das beschreibt wohl vor allem den einen Sohn Gottes!
  • Und IHM dürfen wir in diesen Dingen immer wieder nachfolgen in der Gewissheit, dass Gott uns tatsächlich zur Demut und Ruhe führt und wir gerade darin Frieden und Erfüllung finden!

Diesen Psalm hat Martin Luther vertont und wir singen inzwischen häufiger eine musikalisch modernere Version davon: https://www.youtube.com/watch?v=1aVWBSmghAs

Dieser Bußpsalm ist ein klares Bekenntnis der menschlichen Sünde und des Vertrauens auf unseren gnädigen Gott, der Sündern vergibt.

  • Wer das erkennt und so auf Gott vertraut, der wird sich dann auch die Zuversicht und Geduld haben, die der Psalmist hier zum Ausdruck bringt.
  • Er weiß um Gottes Gnade und seine Erlösung.

Das dürfen auch wir wissen und so in allen Dingen auf den Herrn vertrauen!

Dieser Psalm drückt große Zuversicht aus, dass Gott den Seinen beisteht und das Böse besiegt. Dabei hören lesen wir hier von der Sehnsucht des Beters, dass die Bösen gerichtet werden.

  • Ich denke, dass wir alle diese Sehnsucht kennen.
  • Zugleich sollten wir nie vergessen, dass wir ohne Christus auch nur Gericht verdient hätten.
  • Vor diesem Hintergrund sollten wir die Bösen immer eben auch zur Umkehr und zum Glauben rufen. Denn sie brauchen den Retter genauso sehr, wie wir.